Geschichte

Die Geschichte des Nationalen Garantiefonds NGF, des Nationalen Versicherungsbüros NVB und des Council of Bureaux CoB ist eng mit der zunehmenden Mobilität im In-und Ausland verbunden. Der historische Prozess, der zu einem heute gut ausgebauten Versicherungs- und Verkehrsopferschutz geführt hat, zeigt sich anhand verschiedener Abkommen.

Der Nationale Garantiefonds Schweiz (NGF) deckt nach den Grundsätzen der Halterversicherung Personen- und Sachschäden, verursacht durch unbekannte oder nicht versicherte Motorfahrzeuge, Fahrräder oder Anhänger, wenn sich der Unfall in der Schweiz oder im Fürstentum Liechtenstein ereignet hat und sofern keine andere Versicherung (z.B. Kasko-, Unfall- oder Sozialversicherung) für den Schaden leistungspflichtig ist. Bei Sachschäden verursacht durch Unbekannt müssen die Geschädigten einen Selbstbehalt von je CHF 1'000.-- selbst tragen. Dieser Selbstbehalt entfällt lediglich, wenn gleichzeitig Sach- und Personenschaden entschädigt werden muss. Dabei muss es sich aber um einen erheblichen Personenschaden handeln.

Staatsverträge

Leistungen vom Nationalen Garantiefonds Schweiz erhielten früher grundsätzlich Angehörige der Schweiz und Liechtensteins sowie Personen mit Wohnsitz in der Schweiz oder im Fürstentum Liechtenstein. Auf Grund von Staatsverträgen mit den Nachbarstaaten der Schweiz sowie mit Luxemburg hatten Bürgerinnen und Bürger sowie Wohnsitzberechtigte aus diesen Staaten einen Anspruch, soweit die Garantiefonds dieser Länder im umgekehrten Fall, gegenüber einem Schweizer Anspruchsteller, gleichermassen leistungspflichtig waren.