Behandlungsgebühren NVB

Konkordanztabelle in CHF (unverbindliche Richtwerte) Ansätze
Gültig ab 1.2.2003
Devisen-Kurs: 1 EURO = 1.1256 CHF (Kurs 12.12.2018)
Gebührensatz: 15%
Minimalgebühr: EURO   200* = CHF   225.12
Maximalgebühr: EURO 3500* = CHF 3'939.60
* Generalversammlung des Council of Bureaux vom 14./15. Juni 2001 in Andorra.

Bei Zahlungen gilt:
bis CHF   1'500.80 = Minimalgebühr CHF  225.12**
von CHF   1'500.80    
bis CHF 26'264.00 = Gebührensatz 15%**
über CHF 26'264.00 = Maximalgebühr CHF 3'939.60**
** Die Gebühren in CHF sind unverbindlich.
Allgemeine Bestimmungen

Zwischen Versicherungsbüros gilt die von der Generalversammlung vom 14./15. Juni 2001 in Andorra verabschiedete Gebührenordnung: Die Behandlungsgebühr entspricht einem Betrag von 15% der Entschädigungen, die pro Schadenfall an Geschädigte ausgerichtet wurde, mindestens jedoch EUR 200.00, maximal EUR 3'500.00.

Die Behandlungsgebühr ist in der Landeswährung des behandelnden Büros oder, auf Wunsch des behandelnden Büros, in EURO geschuldet. Für Büros, welche ihre Aufwendungen nicht in EURO in Rechnung stellen, ist für die Berechnung der Mindest- und Maximalgebühr der zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung jeweils aktuelle Umrechnungskurs massgeblich.

Den schweizerischen Korrespondenten steht es frei, mit den ausländischen Versicherungsgesellschaften, die sie benannt haben, die Art der Berechnung der Bearbeitungsgebühren zu vereinbaren. Eine solche Vereinbarung kann den Büros jedoch nicht entgegengehalten werden.

Die Schadenbehandlungsgebühr deckt den gesamten Aufwand des regulierenden Büros für den jeweiligen Schaden (Unfallereignis = Schaden, unabhängig von der Anzahl Ansprüche oder der Anzahl Geschädigter). Externe Kosten wie Bankspesen, Expertisekosten etc. können dem ausländischen Büro separat verrechnet werden. Die Kosten, die dem regulierenden Büro intern anfallen, gelten dabei nicht als externe Kosten.

Die Behandlungsgebühr steht dem regulierenden Büro auch dann zu, wenn der Fall zwar bearbeitet, aber ohne Folge erledigt wurde.